
Das jüngste Gericht:
Tim Mälzer war nicht der Letzte: Nun kommt
auch Gordon Ramsay, weltbekannter TV-Küchenchef, ins deutsche
Fernsehen. Aber wie fing die öffentliche Brutzelei einst an?
Aufgewärmtes und frisch Aufgetischtes.
Der Neue aus der Hölle: Gordon Ramsay.
Der Koch: Der Schotte Gordon Ramsay wird als "erfolgreichster
britischer Sternekoch" bejubelt, seine TV-Show "Hell's Kitchen" war in
Großbritannien und den USA kolossal erfolgreich - und wurde zur Vorlage
für deutsche Shows wie "Kochduell". Seine "Kitchen Nightmares" laufen
immer am Sonntag an unter dem Titel "In Teufels Küche" auf RTL2 (15
Uhr).
Unerreicht: Ramsay, 41, hat sich schon die verschiedensten
Preise erkocht, darunter insgesamt 12 Michelin-Sterne, den Emmy und den
Preis der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst.
Ungenießbar: Das Konzept der ersten in Deutschland gezeigten Ramsay-Show: Der "knallharte Profi" hat eine Woche, um ein
kriselndes
Restaurant wirtschaftlich und kulinarisch neu aufzustellen. Das wirkt
wie kalter Kaffee, weil sowohl RTL ("Der Restauranttester" als auch RTL 2 ("Die Kochprofis"
die Idee bereits geklaut haben. Ramsays Original, das seit 2004 läuft,
nannte das Branchenblatt Variety "schockierend gut erzählt und brüllend
komisch - die vielleicht verlockendste Show der Saison".
Unvergessen:
Vor seiner Kochlehre war er bis zu einer Verletzung Profifußballer in
Schottland. Bis heute erinnert sein Sprachgebrauch an die Fankurve -
weshalb seine derzeit im britischen Channel 4 laufende Show "The
F-Word" heißt, was offensichtlich nicht nur für "food" steht. sgey
Video: 1
'The Best of Gordon Ramsay from Hell's Kitchen.Video 2
'Ramsay's Kilted Chefs.