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Bilder von rauchenden Menschen in der Öffentlichkeit werden immer seltener – Nichtrauchen scheint zeitgemäß zu sein. Erst recht nach dem strengen Rauchverbot in Bayern. Schließlich ist der Tabakgenuss schädlich für die Gesundheit.
Doch nicht nur in Deutschland, auch im Ausland wird die Luft für Raucher dünner. Denn die Europäische Union kämpft entschieden für ein „100 Prozent rauchfreies Europa“, wie es in einem aktuellen Dossier der EU heißt.
Das bekam kürzlich auch Österreich zu spüren. Seit dem 1. Juli 2010 darf in Österreichs Lokalen nur noch in abgetrennten Raucherzimmern gequalmt werden. Bei Verstoß drohen dem Raucher Strafen bis zu 1000 Euro und dem Gastwirt ein Bußgeld bis zu 10 000 Euro.
Bisher hatte Österreich eine recht liberale Einstellung zum Qualmen in der Öffentlichkeit. In einem Raucherparadies-Ranking der „Los Angeles Times“ vom Januar kam Österreich sogar auf Platz vier. Angeführt wurde dies übrigens von Griechenland.
Den ersten Schritt zum Rauchverbot in Lokalen, öffentlichen Einrichtungen und Verkehrsmitteln machte am 1. März 2004 Irland. Auch in Frankreich und Italien gelten Rauchverbote für sämtliche öffentlich zugängliche Gebäude, inklusive Bars und Diskotheken. In Kalifornien sind sogar die Strände „smokefree“. Wer dagegen verstößt und erwischt wird, muss bis zu 100 Dollar Strafe zahlen.
Wie es mit dem Rauchverbot in den europäischen Urlaubsländern steht,
welche Strafen bei Missachtung drohen und wo es die letzten Raucherparadiese
gibt, lesen Sie gleich hier: http://www.bild.de/BILD/lifestyle/reise/2010/07/rauchen-auf-reisen/zigarette-qualmen-ausland.html