ie Smartphones von Nokia sind in den vergangenen sechs Monaten in der Gunst der Kunden stark abgesackt. Allerdings sind die Modelle des finnischen Herstellers noch immer ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Das zeigen die neuesten Zahlen der Studie Smartphone Mobile Internet Experience, die das Marktforschungsunternehmen YouGov regelmäßig in Großbritannien durchführt.
So konnten sich im Juni nur 34 Prozent der befragten Smartphone-Besitzer vorstellen, in Zukunft ein Nokia-Modell zu kaufen. Das ist ein Rückgang von 12 Prozentpunkten im Vergleich zum Dezember, als noch knapp die Hälfte (46 Prozent) Ja zu Nokia sagte. Der Anteil der Smartphone-Besitzer, die die Absicht haben, ein Nokia-Telefon zu kaufen, ist von 19 Prozent im Dezember auf 10 Prozent im Juni gefallen. Zu den Gründen befragt, gaben die meisten Teilnehmer an, es gäbe zu wenig Programme für die Smartphones von Nokia. Außerdem sei das Betriebssystem von schlechter Qualität.
Nokia hatte die größten Einbußen in der Käufergunst. Zum Vergleich: Der Anteil der Befragten, die sich vorstellen können, ein iPhone zu kaufen, blieb im vergangenen halben Jahr konstant bei 56 Prozent. Die Zahl der potentiellen Käufer stieg sogar von 32 Prozent im Dezember auf 41 Prozent im Juni. Aber noch ist der finnische Hersteller auf dem zweiten Platz der YouGov-Beliebtheitsskala, vor den Blackberrys von RIM und den Smartphones von HTC, Sony Ericsson, Samsung, LG sowie Motorola. Nur das Apple-Smartphone ist beliebter.