Internet - Multimedia - Handy: VLC Player: Mehr Speed durch Grafikkarte.
Posted by Belfast-Tessy on Apr 17, 2010 - 10:58 PM
Eine neue Vorab-Version des VLC Media Player 1.1.0 macht
das beliebte Freeware-Tool noch stärker: Das Multimedia-Ass wird bei der
Wiedergabe von Videos von der Grafikkarte unterstützt. Dank der neuen Technik
soll unter Windows Vista, 7 und Linux die Prozessorbelastung beim Abspielen von
Filmen auf unter 10 Prozent fallen. Insbesondere Nvidia-Grafikkarten können das
neue Feature optimal ausnutzen. Gleichzeitig wurde die Belastung des Prozessors
weiter verbessert.
Die GPU-Beschleunigung soll laut
VLC-Entwickler Jean-Baptiste Kempf auch auf Netbooks mit Ion- und Atom-Chips
funktionieren - und bringt damit auch für eher leistungsschwächeren HTPCs einen
großen Vorteil. Die Mac-Version des VLC Media Player 1.1.0 profitiert
aufgrund fehlender Unterstützung nicht von dem neuen Feature.
Bis zu 40 % weniger CPU-Last In einem ersten Test
der aktuellen Final-Version 1.0.5 mit der Preview 1.1.0 schnitt die neue Version
des VLC-Players merklich besser ab: Bei der Wiedergabe eines
Full-HD-Kinotrailers beanspruchte die aktuelle Version ohne GPU-Beschleunigung
zwischen 24 und 30 Prozent Prozessorlast eines Intel Core 2 Duo E7500 mit 2 x
2,93 GHz. Die Grafik-beschleunigte Version 1.1.0 gab sich dagegen mit maximal
28, durchschnittlich aber deutlich unter 20 Prozent CPU-Auslastung zufrieden.
Als Grafikkarte kam eine ATI HD 3470 zum Einsatz.
Mehr Codecs & Taskbar-Features Neben der
Hardwarebeschleunigung enthält die Preview-Version noch weitere Neuerungen: So
wurden die Codecs des VLC Media Player 1.1.0 aktualisiert und ergänzt sowie die
Anzeige von Untertiteln optimiert. Beim Berühren des VLC-Icons in der
Windows-7-Taskleiste zeigt die Videovorschau nun auch drei Schaltflächen zum
Starten, Stoppen und Wechseln des aktuellen Inhalts. Das VideoLAN-Team
integriert außerdem die Musiktiteldatenbank CDDB in den Player.
Die Fotostrecke
zeigt die Unterschiede der Preview zur aktuellen Final-Ausgabe des Players. Die
Vorab-Version für Windows finden Sie in unserem Download-Bereich,
das Linux-Pendant auf der Herstellerseite. Allerdings handelt es sich in beiden Fällen
um eine frühe Testversion, die nur experimentell und nicht auf Produktivsystemen
eingesetzt werden solte.