Microsoft hat seine ersten beiden Smartphones angekündigt, die die Namen Kin One
und Kin Two tragen. Zielgruppe für die neuen Geräte sind junge Menschen, die
überwiegend soziale Netzwerke nutzen. Die Smartphones kommen mit einem
cloud-basierten mobilen Betriebssystem.
Microsoft hat seine beiden neuen
Smartphones, die unter
dem Projekt-Codenamen Pink entwickelt wurden, auf die Namen Kin One und Kin Two
getauft. Die "Sidekick"-Nachfolger verfügen über QWERTY-Tastaturen und bieten
eine Reihe von Funktionen, bei denen Multimedia und soziale Netzwerke im
Mittelpunk stehen. Beide Geräte lässt Microsoft von Sharp fertigen; sie sollen
noch im Mai über den Mobilfunkanbieter Verizon in den USA auf den Markt kommen.
Die Preise für die beiden neuen Smartphones sollen zu einem späteren Zeitpunkt
verkündet werden. In Europa sollen die Geräte später im Jahr von Vodafone
angeboten werden.
Sowohl beim Kin One als auch beim Kin Two kommt ein mobiles
Microsoft-Betriebssystem zum Einsatz. Laut Angaben von Microsoft handelt es sich
aber weder um Windows Phone 7 noch um Windows Phone 6.5. Es komme lediglich der
Kern von Windows Phone zum Einsatz, so heißt es.
Die Oberfläche ist auf die einfache und intuitive Nutzung von sozialen
Netzwerken ausgerichtet. Fotos, Videos, Links und andere Inhalte lassen sich
einfach bei sozialen Netzwerken hochladen oder mit anderen Anwendern
austauschen. Für den Austausch von Inhalten bieten die Smartphones einen eigenen
Bereich auf der Oberfläche, der den Namen "Kin Spot" trägt. Um ein Foto
auszutauschen, muss dieses lediglich per Drag & Drop in Kin Spot gezogen
werden.
Eine weitere Besonderheit des Kin-Betriebssystem: Es ist cloud-basiert. Wenn man
mit dem Kin ein Foto knipst oder Video dreht, dann wird dieses automatisch auf
Kin-Servern hochgeladen. Auf einem PC hat man dann sofort Zugriff auf diese
Inhalte und kann sie auch von dort aus austauschen.
Für die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten
kommt der neue Zune HD Player zum Einsatz, der zum PC und zu Macs kompatibel
ist.